WKÖ Härtefallfonds

Die Ausbreitung des Coronavirus hat auch weitreichende Folgen auf die Wirtschaft und viele Unternehmen verloren über Nacht ihre Einnahmequelle. In manchen Branchen gehen die Umsätze sogar gegen null und zahlreiche Betriebe fürchten sich um Ihre Existenz. Vor allem Betriebe mit Geschäftslokalen sind schwer getroffen, da Waren oder Dienstleistungen nicht mehr angeboten werden dürfen. Aber auch zahlreiche andere Branchen haben von dem ein auf den anderen Tag keine Aufträge mehr. Um diesen Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten zu helfen hat die Bundesregierung einen Härtefallfonds eingerichtet.

Was ist der Härtefallfonds?

Die Wirtschaftskammer Österreich wurde von der Bundesregierung mit der Abwicklung der Förderung beauftragt und Anträge können online eingebracht werden. Der Härtefallfonds hat ein Volumen von 1 Milliarde Euro und Förderungen werden als Direktzuschuss vergeben. Direktzuschüsse sind einmalige Zahlungen, die bei einer ordnungsgemäßen Beantragung auch nicht mehr zurückgezahlt werden müssen.

Wer ist antragsberechtigter Förderungswerber?

Förderungsempfänger sind:

  • Ein-Personen-Unternehmen
  • Kleinstunternehmen
  • Neue Selbstständige
  • Freie Dienstnehmer
  • Freie Berufe

Wer hat Anspruch?

Ansprüche auf den Zuschuss sind:

  • laufende Kosten können nicht mehr gedeckt werden
    oder
  • Betretungsverbot aufgrund von COVID-19
    oder
  • Umsatzeinbruch von 50% zum Vergleichsmonat des Vorjahrs.

Welche Daten werden für das Ansuchen benötigt?

  • persönliche Steuernummer
  • KUR oder GLN
    Die GLN kann am einfachsten über den Link firmen.wko.at abgefragt werden.
    Einfach seinen Firmennamen und Standort eingeben. Bei den Firmendaten steht die GLN.
  • Scan eines Identifikationsnachweises - gültiger Personalausweis, Reisepass oder Führerschein

Worauf Sie bei Anträgen für die Härtefallfonds-Förderung achten sollten?

Damit Sie rasch zu Unterstützungen kommen ist es wichtig Anträge vollständig und ordnungsgemäß einzureichen. Dazu gehören auch alle Informationen, die von der Förderstelle benötigt werden. Zudem empfehlen wir für Zahlungen aus dem Härtefallfonds eine möglichst genaue und nachvollziehbare Dokumentation der Einkommensausfälle zu erstellen, damit bei einer nachträglichen Überprüfung keine Beanstandungen oder sogar Rückzahlungsforderungen auftreten. Es besteht eine Berichtslegungspflicht und die Unterlagen müssen zehn Jahre nach Ende des Kalenderjahrs der Auszahlung aufbewahrt werden.

Wie halte ich die Berichtslegungspflicht ein?

  • Nachweis des Betretungsverbots nach COVID-19
    oder
  • Liquiditätsrechnung für die entsprechenden Monate
    oder
  • Umsatzaufstellung des aktuellen Monats und des Vergleichsmonats im Vorjahr
  • letztverfügbarer Steuerbescheid, zumindest für 2017 oder jünger
  • Zudem sollte auch das Ansuchen und der Förderungsvertrag selbst aufbewahrt werden.

ALLE UNTERLAGEN SIND 10 JAHRE AUFZUBEWAHREN!

Eine Checkliste für die Berichtslegung können Sie hier downloaden.

>> HIER KLICKEN ZUM DOWNLOADEN 

Bei Rückfragen stehe Ich Ihnen jederzeit zur Verfügung


Ing. Nikolas Blunder, BSc

E nikolas@alpcon.eu
T +43 660 4005766

Unsere Leistungen im Überblick:

  • Beratung zu aktuellen Förderprogrammen
  • Identifikation geeigneter Förderungsinstrumente
  • professionelle Aufbereitung von Förderungsansuchen sowie aller benötigter Unterlagen
  • Abwicklung und Abrechnung gemäß den Förderungsrichtlinien
  • Unterstützung bei der Kommunikation mit den zuständigen Behörden

Förderstellen bei denen wir bereits erfolgreich Projekte abgewickelt haben.